Dr. Erwin Carigiet, Zürich
Über mich
 

Seit meiner Geburt lebe ich in der Stadt Zürich. Das urbane Umfeld und die entsprechende Lebensqualität gefallen mir. Nach dem Gymnasium mit dem Abschluss einer Matura Typ A (Griechisch und Latein - Ausdruck meines grossen Interesses an Sprachen und Geschichte) habe ich an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich studiert.
Zu den Websiten von Stadt, Kanton und Tourismus Zürich (gemeinsames Portal).

Mit Freude und Überzeugung arbeite ich seit vielen Jahren im Dienst der Stadt Zürich. Seit 1. Juli 2008 als Spitaldirektor des Stadtspitals Triemli Zürich.

Das Stadtspital Triemli ist für mich Ausdruck des politischen Willens, für die Bevölkerung eine qualitiativ hohe Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Es steht zudem für eine städtische Kultur des Gemeinsinns und Gemeinwohls.  

Das Stadtspital Triemli hat sich über die Jahre zu einem stolzen Flaggschiff des städtischen Service Public entwickelt. Die qualitativ hochstehenden Dienstleistungen werden heute weit über die Stadt- und Kantonsgrenzen hinaus beansprucht. Viele der Patientinnen und Patienten stammen nicht nur aus Stadt und Kanton Zürich, sondern auch aus den Kantonen Schwyz, Zug, Uri, Glarus, Schaffhausen.

Wie andere Gesundheitseinrichtungen ist das Stadtspital Triemli in einer sich ständig verändernden und weiter entwickelnden  Welt gefordert,  seinen Weg zwischen sich widersprechenden Anforderungen zu finden. Wirtschaftliche Überlegungen und unternehmerisches Denken beanspruchen seit einigen Jahren zunehmend ihren Platz auch bei der Leistungserbringung der Spitäler. Das ist richtig, aber bei weitem nicht der alleinige Massstab. Das Gesundheitswesen ist zwar ein wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor geworden, aber es ist in der Schweiz ebenso ein gesellschaftliches Generationenwerk  das mit dem Grundwert der gesellschaftlichen Solidarität untrennbar verknüpft ist. Öffentliche Spitäler wie das Stadtspital Triemli setzen diese Haltung um und garantieren der ganzen Bevölkerung, arm und reich, eine optimale Versorgung, die aktuelles Wissen in Medizin und Pflege mit sorgfältigem Umgang der vom Volk zur Verfügung gestellten Mittel vereinigt.

Zur Website des Stadtspitals Triemli Zürich.
Zur Website des Gesundheits- und Umweltdepartements der Stadt Zürich.
Kurzlebenslauf.

 

Mit meinen Tätigkeiten als wissenschaftlicher Autor und als Dozent sowie mit meinem ehrenamtlichen Wirken für die Schweizerische Vereinigung für Sozialpolitik (SVSP), Vorstandsmitglied seit 1996, Präsident von 2001 bis 2008, setze ich mich für die Weiterentwicklung der sozialen Sicherheit ein.


Die soziale Frage des 21. Jahrhunderts stellt sich trotz eines ausgebauten Sozialstaates.
Die alte Regel, wonach es allen immer besser geht, gilt nicht mehr:
• Der Abstand zwischen Reich und Arm wächst.
• Ein zunehmender Anteil der Bevölkerung ist ständig von Armut bedroht (Frage der Prekarität).
• Der Mittelstand sieht sich immer mehr der Vorhersehbarkeit und Sicherheit seiner Existenz beraubt.


Der Sozialstaat europäischer Prägung ist kein Auslaufmodell. Der amerikanische Wirtschafts-
historiker Peter Lindert, der die angelsächsischen und europäischen Sozialsysteme wissenschaftlich eingehend untersucht hat, ermuntert die Europäerinnen und Europäer sogar, ihren Sozialstaat weiterzuentwickeln (einen Kurzbericht dazu finden Sie hier).

Sie finden einen Überblick aktueller Fragestellungen in den folgenden Jahresberichten der Schweiz. Vereinigung für Sozialpolitik (SVSP):

Jahresbericht 2005 (0,08 MB),Jahresbericht 2006 (0,08 MB), Jahresbericht 2007 (0,08 MB)